Tiere in Costa Rica
Costa Rica ist ein wahres Naturparadies. Nicht nur die vielen Pflanzen und bedrohten Pflanzenarten stehen hier unter Naturschutz, sondern die Einheimischen setzen sich auch sehr für die bedrohten Tierarten ein. Es gibt in Costa Rica sehr viele Tiere, die hier ihre letzte Heimat gefunden haben und in keinem anderen Ort der Welt noch zu finden sind.
Vor allem durch die vielen Nationalparks konnten sich die Tiere ein neues zu Hause aufbauen und hier in ihrer natürlichen Umgebung leben. Die Menschen in Costa Rica leben mit der Natur und nicht gegen sie. Sie sind sehr stark mit der Natur und den vielen Tierarten verbunden. Daher haben sie sich auch so für den Aufbau der vielen Reservate eingesetzt. Nicht nur bei der Landschaft gibt es hier eine große Vielfalt, auch die Tierarten sind interessant anzusehen. Die tropischen Regenwälder und auch die Mangroven sind der Lebensraum für Hunderte von Säugetieren und spezifischen Insekten. Außerdem gibt es auf Costa Rica auch sehr viele Schildkröten, die auf der Suche nach unberührten Stränden sind, um hier ihre Eier ablegen zu können. Genau für diese Tiere wurde auch der Nationalpark Tortuguero eingerichtet. Vier verschiedene Arten von Schildkröten können hier ungestört ihre Eier ablegen. Die Küste ist an der karibischen Seite des Landes und liegt etwa 40 Kilometzer von der Grenze Nicaraguas entfernt. Der Name lautet übersetzt, Platz, an den die Schildkröten kommen. In diesem Nationalpark haben auch noch andere Tierarten ein zu Hause gefunden. So zum Beispiel die Brüllaffen, die Kapuzineraffen und die Faultiere. In dem Park ist auch ein kleines Dorf gelegen. Autos gibt es hier jedoch nicht, um die Tiere nicht zu stören. Das Dorf kann man nur über ein Boot oder über ein Flugzeug erreichen. Es existiert etwa seit 1930. Tourismus ist hier dennoch geduldet, vor allem weil die Schildkröten viele Menschen anziehen können.
Mit einer Reise nach Costa Rica begegnet man Affen und Papageien, Kaimanen oder inselspezifischen Tukanen. Diese leben hier in freier Wildbahn und dürfen vom Menschen nicht beeinträchtigt werden. Wenn man genügend Geduld und Glück mitbringt, dann kann man auch Arten wie, dem geheimnisvollen Quetzal oder dem scheuen Tapir in der heimischen Umgebung zusehen. Alle Naturliebhaber werden Gefallen an dem kleinen Land finden. Im Nationalpark Manuel Antonie gibt es zum Beispiel gute Möglichkeiten, um die Tiere direkt zu beobachten. Hier kann man sich eine ruhige Stelle suchen oder auch an einer Führung teilnehmen, bei der man die seltenen Tierarten entdecken kann. In Palo verde gibt es ein Vogelschutzgebiet, das für etwa 300 verschiedene Arten angelegt worden. Der Bestand kann nur geschätzt werden und er bewegt sich bei etwa 200.000 Vögeln. Neben den Vögeln stehen jedoch auch die Fledermausarten unter Naturschutz. Dafür wurde der Park Diriá eingerichtet, in dem auch 100 Vogelarten zu finden sind. Viele Tiere ziehen auch, aufgrund der Temperaturunterschiede und Jahreszeiten. Daher ist es wichtig, dass sie im nahen Gebiet einen weiteren Nationalpark haben, in dem sie sich wohl fühlen können. Sie ziehen dann zu bestimmten Jahreszeiten von dem einen Park zum anderen und dürfen dabei auch nicht gestört werden. So bleibt das natürliche Gleichgewicht in Costa Rica erhalten.
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