Nationalparks in Costa Rica
Der Naturschutz wird in Costa Rica groß geschrieben. Etwa 27 Prozent der Fläche sind auf diese Weise geschützt. Damit die bedrohten Tierarten und Pflanzen nicht noch weiter ausstarben und damit auch die Besucher die Umgebung und den Wald zu schätzen wissen, wurden immer mehr Nationalparks angelegt. Heute kann man eine Vielzahl davon besichtigen und richtige Touren durch die großen Gebiete planen.
Die Nationalparks sind der Schutz und der Ruheraum für Flora und Fauna. Es gibt teilweise Tierarten auf der Welt, die nur noch in diesen Gebieten heimisch sind und die man nirgends anders finden kann. Die Einwohner des Landes leben sehr eng mit dem Naturschutz verbunden, obwohl sie auch landwirtschaftlich tätig sind, haben sie immer den Wald und die Umgebung zu schätzen gelernt und hier auch entsprechend auf die Tiere achtgegeben. Der Tourismus ist jedoch im Land auch immer größer geworden und man wollte der unberührten Natur ein Denkmal setzen. Mit dem erlassenen Gesetz in den 60er Jahren hat sich auch eine Verwaltung gegründet, die für die Nationalparks verantwortlich gewesen ist. Die meisten Tierarten konnten nur gerettet werden, indem viele verschiedene Parks angelegt wurden. Aufgrund der großen Trockenzeiten und der Jahreszeit in Costa Rica unternehmen die Tiere hier auch Wanderungen. Der einzige Zufluchtsort sind dabei die benachbarten Gebiete, die ebenso unter dem Schutz stehen. Heute gibt es eine verantwortliche Behörde für die Schutzgebiete, die über alles einen Überblick haben muss.
In jeder Region des Landes kann man heute einen Nationalpark finden. So zum Beispiel auch im Meer. Der Park Ballena ist ein Meeresnationalpark, der etwa eine Größe von 4.500 Hektar besitzt. Er wurde 1990 gegründet und schützt die Tierarten, die hier im Wasser heimisch sind. Der Barbilla Nationalpark ist ein Gebiet mit einem sehr feuchten Tropenwald. Die Tropen sind sowieso gefährdeten gebiete auf der Erde und daher wurde hier bereits im Jahr 1982 ein Nationalpark errichtet, bei dem man auch Führungen bekommen kann. Ebenfalls zum Regenwald gehört der Cahuita. Ebenso zu den schützenden Arten gehören die Mangroven, die hier in einem kleinen Wäldchen zu finden sind und die Erbeerfröschchen als Tierart. Dieser Park wurde 1970 gegründet und ist 1.000 Hektar groß. Der Isla del Coco ist ein ganz besonderer Nationalpark, der bereits 1978 gegründet wurde und heute auf der Liste des UNESCO-Welterbes steht. Der Park ist im eigentlichen Sinne eine unbewohnte Insel im Pazifischen Ozean. Bekannt wurde die Insel wegen der vielen Schätze, die die Piraten hier vergraben haben sollen. Bisher gab es schon viele Expeditionen, um diese Schätze zu finden, doch die Forscher blieben erfolglos. Besucher kommen dennoch gerne auf die Insel, um sich vor allem auch den Regenwald anzusehen. Weder durch Schatzsucher, noch durch Taucher soll der Insel jetzt noch Schaden zugefügt werden können. Auch die Vulkangebiete gehören zum größten mit zum Naturschutz und hier wurden auch sehr viele Nationalpark eingerichtet. Hauptsächlich werden dadurch die Wälder geschützt. Im Vulkan Turrialba ist sogar der Abstieg in den Hauptkrater möglich, da dieser Vulkan schon lange nicht mehr aktiv ist. Es gibt jedoch auch noch aktive Vulkane, die auch zu den Nationalparks zählen.
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